Zu Peptide wird viel diskutiert, selten mit Kontext. Hier stehen zuerst die Grundlagen in geordneter Reihenfolge, danach die praktischen Hinweise.
Diese Seite wurde am 2026-05-10 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.
Altsämisch – Gerbung nur mit Tran Neusämisch – Vorgerbung mit 1–2 % Aldehyd (früher Formaldehyd, heute Glutaraldehyd) über 24 Stunden, danach Hauptgerbung mit Tran. Bei der Variante des Altsämischgerbens werden die Häute, vor allem von Wild, mit Lebertran, in diesem Fall Dorschlebertran, im Allgemeinen aber Fischtran genannt, durchgewalkt.
Quellen: de.wikipedia.org
== Verwendete Materialien == Die weitaus gebräuchlichsten Fettsubstanzen für das Sämischgerben sind Trane. Das sind tierische Öle von verschiedenen Seetieren. Gewöhnlicher Tran stammte früher von Delfinen, Haien, Pottwalen und anderen Walarten, Seehunden und Walrossen. Diese Öle werden aus Teilen dieser Tiere durch Erhitzen und Auspressen gewonnen. Ihre Farbe und der Geruch unterscheiden sich. Die aus den Leberorganen von Dorschen bzw. Kabeljau extrahierten Fettsubstanzen werden dagegen als Leberöl oder Dorschlebertran bezeichnet. Heute wird bevorzugt Dorschlebertran zur Sämischgerbung eingesetzt. In der Praxis kam und kommt neben Tran ferner Eidotter, Leinöl, Rüböl (aus Brassica nigra L.) oder Öl aus Gummibaumsamen zur Anwendung. Eigene Fette der Tiere, deren Häute zur Lederherstellung verwendet werden, sind für die Sämischgerbung weniger geeignet, da hierfür vor allem stark ungesättigte, leicht oxidierbare Öle benötigt werden. Davon zu unterscheiden ist die traditionelle Hirngerbung, bei der in die Haut eingearbeitete Hirnfette zunächst vor allem der Fettung und mechanischen Weichmachung dienen. Bei nordamerikanischen Indianern wurde die so behandelte Haut häufig anschließend geräuchert; dabei eingebrachte Aldehyde stabilisieren das Kollagen und machen das entstehende buckskin gegenüber erneutem Befeuchten und Trocknen beständiger. Die Fettbehandlung allein ist keine Sämischgerbung im engen Sinn; die chemische Stabilisierung erfolgt erst durch die Rauchbehandlung.
Quellen: de.wikipedia.org
Eine weitere Variante war das sogenannte Japanleder, wobei anstelle des Fischtranes Mineralöle Verwendung fanden. Zum Einsatz kommen in Deutschland die Felle aller Huftiere (diverse Hirscharten, Schaf, Ziege, Wild), Rindshäute müssen zuvor gespalten werden. In den USA und Frankreich wird der Begriff ausschließlich für die abgespaltene Fleischseite von Schafshäuten benutzt, die rein trangegerbt (altsämisch gegerbt) sind.
Quellen: de.wikipedia.org
=== Vorbereitung === Bei dieser Gerbung der Haut erfolgen die Vorbereitungsarbeiten in der Wasserwerkstatt ähnlich wie bei der verbreiteten Vegetabilgerbung. Die Häute werden dazu zunächst gereinigt und gewässert, um das Kochsalz der getrockneten und gesalzenen Häute herauszulösen. Anschließend wird ein paar Wochen mit einer zweiprozentigen (m/V) Kalkbrühe gekalkt (oder mit Pottasche geascht), um Fette in der Haut zu verseifen und herauszulösen, die Haarwurzeln zu lockern sowie um die Epidermis der Haut abzulösen. Zur Verbesserung der Ablösung der Epidermis wird teilweise 1,25 % Natriumsulfid (m/V) der Kalklösung zugesetzt, denn das Keratin in der Epidermis enthält im Gegensatz zum Kollagen in den darunterliegenden Schichten Disulfidbrücken in Form von Cystinen, welche durch Sulfide spaltbar sind. Zur Entfernung des Kalks werden die Häute in eine Lösung aus 0,5 % Schwefelsäure und 0,25 % Natriumsulfat überführt. Daraufhin wird maschinell oder per Enthaareisen auf dem Gerberbaum enthaart, die Unterseite entfleischt und die Haut gebeizt und gestrichen. Dadurch wird die Haut zur Blöße. Anschließend wird mit einer sauren Lösung (der „Pickel“, von englisch pickling für ‚sauer einlegen‘) der pH-Wert gesenkt und später in einem Bad mit Wasser mit möglichst geringem Gehalt an Salzen geschwellt. Als Pickel wird beispielsweise eine Lösung von 5 % Kochsalz und Ameisensäure bis zu einem pH-Wert von 3 verwendet. Durch das nachfolgende Schwellen in Wasser werden die Kollagenfaserzwischenräume geweitet und es kann später mehr Öl aufgenommen werden.
Quellen: de.wikipedia.org
Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
Die Forschung zu Peptide arbeitet überwiegend mit kontrollierten Labor- und Tierstudien; klinische Daten sind je nach Substanz unterschiedlich belastbar. Wir geben den Stand der Literatur wieder.
Entscheidend sind Reinheit und Analytik (HPLC, Massenspektrum), korrekte Rekonstitution sowie sachgerechte Lagerung. Angaben zur Reinheit gehören immer zum Produkt.%!(EXTRA string=Peptide)
Nicht jeder Mechanismus ist belegt, und Einzelstudien sind keine Gesamtevidenz. Diese Seite markiert offene Fragen ausdrücklich statt sie als gesichert darzustellen.%!(EXTRA string=Peptide)